Was passiert, wenn eine echte "Foodie" ihren Babys die ersten Löffel gibt? Die überraschendsten Kombinationen! Und, wenn sie dem Beispiel ihrer Mama folgen, gute Esserinnen. Auf dem Kabrita-Blog halte ich dich ab jetzt über die kulinarischen Abenteuer meiner Zwillinge Amy und Maisie (6 Monate) auf dem Laufenden. Diesen Monat: die ersten Löffel.
Exotische Pläne
Liter um Liter Milch sind in den letzten Monaten geflossen. Amy und Maisie schienen von ihrer Flasche einfach nicht genug zu bekommen. Und ich? Ich konnte es kaum erwarten, ihnen endlich einen Löffel mit etwas Leckerem zu geben statt immer nur den Flaschensauger. Noch bevor die Mädchen sechs Monate alt waren, kaufte ich Brokkoli, Blumenkohl, Bananen und eine Mango und holte den Pürierstab hervor. Zeit für den Ernstfall! Doch nach etwas Recherche im Internet stellte ich fest, dass man ein Baby am besten an einen Geschmack nach dem anderen gewöhnt. Damit waren meine Pläne für exotische Obstmischungen erst mal gestrichen. Außerdem las ich, dass es klug ist, mit Gemüse zu beginnen, da es weniger süß ist als Obst. Also war klar, was zu tun war: Brokkoli waschen, schneiden und pürieren.
Brokkoli
Der allererste Löffel kam nicht gut an. Ich habe noch nie ein Baby so angewidert dreinschauen sehen wie Maisie bei ihrem ersten Löffel Brokkoli. Mit der Zunge schöpfte sie das grüne Püree sofort wieder heraus. Amy dagegen fand es klasse - ihr Schälchen war im Nu leer. In den folgenden Tagen bekamen Amy und Maisie Blumenkohl, Kürbis, Banane, Birne und Mango. Blumenkohl entpuppte sich als absoluter Favorit: Beide Mädchen schmatzten begeistert und waren alles andere als begeistert, als ihr Schälchen leer war. Ob sie, so jung sie sind, jetzt schon eine Vorliebe haben können? Ich kaufe jedenfalls von nun an wöchentlich einen Blumenkohl, püriere ihn im Ganzen und friere die Portionen ein.
Mischen
Die Regel "keine Obstsorten mischen" habe ich letzte Woche fröhlich über Bord geworfen. Ich habe Birne mit Banane kombiniert, und auch zur pürierten Mango kam eine Banane dazu. Ein Tipp fürs Birnenpüree: Gib einen Löffel Reismehl dazu. Pürierte Birne ist nämlich sehr flüssig - bei mir sah es fast wie Birnensaft aus. Mit etwas Reismehl bekommt das Essen etwas mehr Biss, was für die Kleinen angenehmer zu essen scheint.
Bulgur
Amy und Maisie bekommen jetzt seit zwei Wochen Beikost, aber ich kann es schon kaum erwarten auf Kombinationen mit Reis, Nudeln und Kartoffel. Oder etwas exotischer: Bulgur oder Couscous. Dass ihr Papa Indonesier ist, wird da sicher von Vorteil sein - Indonesier verstehen etwas von gutem Essen! Ich hoffe nur, dass sie bald genauso begeistert von all diesen kulinarischen Höhenflügen sind wie ich. Ich halte dich auf dem Laufenden...
Carlijn (26) ist die stolze Mama der Zwillinge Amy und Maisie. Im Alltag arbeitet sie als Texterin.