Dein Baby ist natürlich das schönste der Welt - doch dann taucht plötzlich Kopfgneis auf: fettige, gelbliche Schuppen auf der Kopfhaut. Was genau ist das, und was kannst du dagegen tun?
Was ist Kopfgneis?
Was für Erwachsene Schuppen sind, ist für Babys der Kopfgneis. Es handelt sich um eine Form von seborrhoischem Ekzem, das auf der Kopfhaut, den Augenbrauen, der Falte zwischen Nase und Wangen, hinter den Ohren und auf der Brust auftritt. Meist entsteht Kopfgneis, wenn dein Baby zwischen 6 und 8 Wochen alt ist, und kann bis etwa zum 4. Monat anhalten. In der Regel verschwindet Kopfgneis von selbst, aber es ist gut verständlich, wenn du trotzdem etwas dagegen tun möchtest.
Die Ursachen von Kopfgneis
Die genaue Ursache von Kopfgneis ist nicht bekannt, und es gibt nicht viel, was du zur Vorbeugung tun kannst. Kopfgneis entsteht in den Talgdrüsen und ist nicht ansteckend - jeder kann dein Baby also bedenkenlos knuddeln.
Wie behandelst du Kopfgneis?
Man vermutet, dass ein Hefepilz bei der Entstehung eine Rolle spielt, weshalb Kopfgneis mit einem pilzabtötenden Shampoo aus Apotheke oder Drogerie behandelt werden kann. Kopfgneis juckt nicht und gehört nicht zu den Ekzemformen, die Irritationen verursachen - dein Baby hat also selbst keine Beschwerden davon, und es verschwindet von allein. Verwendest du dennoch ein pilzabtötendes Shampoo, sei vorsichtig: Es kann in den Äuglein ordentlich brennen.
Du kannst die Schuppen auch vorsichtig mit Babyöl und einer weichen Babybürste entfernen. Trage Öl auf die Kopfhaut auf, lass es kurz einwirken, und entferne die Schuppen danach ganz behutsam mit der Bürste. Neben Babyöl eignen sich auch Olivenöl und reines Kokosöl dafür.
Hält es an?
Helfen die obigen Tipps nicht, oder hast du Fragen zu Kopfgneis? Wende dich dann an deinen Kinderarzt, die Vorsorgestelle oder einen Hautarzt. Sie können gegebenenfalls eine spezielle Salbe verschreiben.