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  • 3 Min. Lesezeit

  • 25 August 2026

Rotes Pöpo bei deinem Baby? So linderst du wunden Po schnell

Ein Elternteil pflegt den Po eines Babys

Wunder Po ist ein sehr häufiges Problem - praktisch jedes Baby in Windeln bekommt irgendwann damit zu tun. Zum Glück lässt er sich meist gut vorbeugen und behandeln. Dieser Beitrag erklärt, was wunder Po ist, wie dein Kind ihn bekommt, und wie du ihn wieder loswirst.

Wie erkennst du wunden Po?

Du erkennst ihn an geröteten Pöpo mit kleinen Pusteln im Windelbereich. Diese können farblos sein, aber auch rosa oder rot - ist Letzteres der Fall, kann eine Pilzinfektion dahinterstecken. Wende dich dann an den Kinderarzt, der eventuell eine pilzabtötende Salbe verschreiben kann. Neben Pusteln kann dein Baby auch (offene) wunde Stellen im Windelbereich haben.

Was merkt dein Baby davon?

Dein Baby kann noch nicht sprechen und wird wunden Po vor allem durch Weinen ausdrücken - verständlich, denn es brennt und tut weh. Das merkst du besonders beim Wickeln, wenn du mit einem Tüchlein über das Pöpo streichst. Auch Quengeligkeit und verminderter Appetit können vorkommen. Wunder Po ist in der Regel harmlos, aber für dein Kind wirklich unangenehm.

Ursachen von wundem Po

Er entsteht, wenn eine (volle) Windel die Haut im Windelbereich reizt. Ein Baby macht durchschnittlich fünfzehnmal am Tag Pipi und hat meist mindestens einmal täglich Stuhlgang - die Feuchtigkeit macht die Haut dünner und damit empfindlicher, besonders wenn die Windel lange getragen wird. Enzyme und Bakterien in Urin und Stuhl reizen die Babyhaut und verursachen Irritationen.

Auch diese Faktoren können beitragen:

  • Das Pöpo nach dem Stuhlgang nicht gründlich genug reinigen - selbst kleine Reste können bakterielle Reizungen verursachen. Reinige gründlich mit einem Waschlappen oder Feuchttuch und tupfe danach trocken.
  • Die Windel nicht oft genug wechseln. Strebe mindestens acht Wechsel pro Tag an - je kürzer Urin und Stuhl mit der Haut in Kontakt sind, desto geringer das Reizungsrisiko.

Wundem Po vorbeugen

Es ist unmöglich, das Pöpo deines Babys den ganzen Tag trocken zu halten, aber du kannst dafür sorgen, dass eine nasse Windel schnell gewechselt wird. Faustregel: Wechsle die Windel vor jeder Mahlzeit, und immer direkt vor und nach dem Schlafen. Merkst du, dass die Windel schneller voll wird, oder hat dein Kind Stuhlgang gehabt? Wechsle dann sofort. Extra-Tipp: Lass das Pöpo - wenn es das Wetter zulässt - kurz an der Luft, bevor du eine frische Windel anziehst, damit die Haut atmen und sich erholen kann.

1. Gründlich reinigen und trocknen lassen

Reinige die Haut im Windelbereich gut mit milden Feuchttüchern oder einem Waschlappen mit Wasser. Nicht zu fest reiben - das tut weh und verschlimmert die Reizung. Lass die Haut an der Luft trocknen oder tupfe sie trocken. Zieh erst eine frische Windel an, wenn die Haut vollständig trocken ist.

2. Eincremen

Pflege die gereizte Haut mit einer milden, fetthaltigen Salbe speziell für Babyhaut, am besten bei jedem Windelwechsel. In Apotheke und Drogerie gibt es verschiedene Windelsalben und -sprays; auch eine andere fetthaltige Salbe oder Vaseline funktioniert.

3. Nicht zu eng

Eine Windel sollte gut sitzen, aber nie zu eng - das schnürt die Haut ab und verschlimmert die Reizung. Faustregel: Du solltest gerade noch einen Finger zwischen Windel und Haut schieben können.

Wunden Po behandeln

Hat dein Baby doch einen wunden Po? Dieselben Tipps zur Vorbeugung helfen auch bei der Behandlung: häufig wechseln, gut reinigen und trocknen, und die Haut mit einer fetthaltigen Salbe schützen. Meist ist die Reizung innerhalb weniger Tage verschwunden.

Wird es nicht besser? Dann kann eine andere Windelmarke oder andere Feuchttücher helfen. Achte grundsätzlich auf duft- und alkoholfreie Tücher, da parfümierte Varianten die Haut schneller reizen. Wird die Reizung nach einigen Tagen nicht besser oder sogar schlimmer, wende dich an einen Arzt.

Über Kabrita

Kabrita Ziegenmilch-Folgemilch ist ein niederländisches Produkt, das die Milde niederländischer Ziegenmilch mit wertvollen Inhaltsstoffen verbindet, passend zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen*.

* Wie alle Folgemilch-Produkte.