Zart wie Seide - ist das bei jedem Baby selbstverständlich? Nicht ganz: Etwa 5 bis 10 Prozent der Babys haben Ekzeme, und bei bis zu 40 Prozent tritt Neugeborenenakne auf. Was sind Ekzeme und Neugeborenenakne genau, was verursacht sie, und wie gehst du damit um?
Ekzeme bei Babys
Ein Baby mit Ekzemen erkennst du meist schnell: Gesichtchen, Ärmchen und/oder Beinchen sind rot und voller juckender, trockener Stellen. Die Haut ist oft schuppig und fühlt sich warm und geschwollen an. Dein Baby wird sich kratzen wollen - kein Wunder, Ekzeme jucken stark. Leider macht Kratzen es nur schlimmer. Ekzeme sind oft chronisch, wobei auch kurzzeitige Formen bei kleinen Kindern vorkommen können. Zum Glück sind sie nicht ansteckend.
Wie entstehen Ekzeme?
Ekzeme sind meist erblich bedingt und werden oft von einem Elternteil weitergegeben. Zusätzlich gibt es äußere Faktoren, die sie bei manchen Babys verschlimmern können, zum Beispiel:
- Warmes Wetter und Schwitzen.
- Waschmittel oder Weichspüler mit Duftstoffen.
- Zu häufiges Baden - Wasser trocknet die Haut aus, und nicht-milde Seifen oder Shampoos können reizen.
- Kleidung aus nicht-natürlichen oder rauen Materialien wie Wolle.
Die meisten Babys durchlaufen sogenannte Ekzemphasen, in denen die Haut plötzlich voller trockener, juckender Stellen ist - ohne dass dein Baby immer selbst darunter leidet.
Nicht jedes Ekzem ist gleich
Ekzeme gibt es in verschiedenen Formen. Am häufigsten - und gleichzeitig am unangenehmsten - ist das konstitutionelle (atopische) Ekzem: eine erbliche entzündliche Hauterkrankung, die schon in den ersten Lebenstagen auftreten kann. Sie ist nicht heilbar, aber die meisten Kinder wachsen im Laufe der Zeit heraus. Andere Formen sind das Kontaktekzem (nach Berührung mit einem Stoff, auf den dein Kind empfindlich reagiert) und das seborrhoische Ekzem, auch Kopfgneis genannt, das auf der Kopfhaut auftritt.
Ekzeme durch Allergien
Neben den oben genannten Faktoren kann ein Ekzem auch eine Reaktion auf bestimmte Nahrung sein, etwa Kuhmilch. Vermutest du, dass das leichte Ekzem deines Babys damit zusammenhängt? Erwäge dann eine andere Art der Ernährung, immer in Absprache mit deinem Kinderarzt oder der Vorsorgestelle.
Ekzeme vorbeugen und lindern
Ekzeme sind leider nicht heilbar, verschwinden bei den meisten Kindern aber von selbst - das kann bis zum dritten oder vierten Lebensjahr dauern. In der Zwischenzeit kannst du die Beschwerden lindern:
- Halte die Haut deines Babys gut eingefettet: Eine Ekzemhaut ist oft trocken und schuppig, regelmäßiges Eincremen wirkt der Austrocknung entgegen und verringert den Juckreiz.
- Sorge für ein sauberes Zuhause: Hausstaubmilben können Ekzeme auslösen.
- Wähle natürliche, luftige und nicht reizende Stoffe wie Baumwolle.
- Bade dein Baby höchstens zweimal pro Woche, mit milden Reinigungsmitteln ohne Seife, Duftstoffe und Alkohol. Tupfe die Haut nach dem Baden trocken, statt sie zu reiben.
- Halte die Nägelchen kurz, damit die Haut beim Kratzen weniger schnell verletzt wird. Kratzt dein Kind viel? Spezielle Kratzhandschuhe können helfen.
Die Informationen in diesem Beitrag wurden sorgfältig zusammengestellt, um junge Eltern im Umgang mit Ekzemen zu unterstützen. Jedes Kind ist anders: Wende dich bei starken oder anhaltenden Beschwerden immer an deinen Kinderarzt oder die Vorsorgestelle.
Über Kabrita
Kabrita Flaschennahrung auf Ziegenmilchbasis ist ein niederländisches Produkt, das milde niederländische Ziegenmilch mit einer modernen Rezeptur verbindet, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. So entsteht eine vollwertige Flaschennahrung, die wichtige Nährstoffe auf milde, freundliche Weise liefert.
Kabrita: sanft zu kleinen Bäuchen.