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  • 5 Min. Lesezeit

  • 25 August 2026

Dein Baby ist warm und quengelig: Grippe oder nur eine Erkältung?

Ein Elternteil misst die Temperatur eines fiebrigen Babys

Sobald wieder ein "r" im Monat steckt, steigt die Grippegefahr deutlich - auch dein Baby ist in dieser Zeit anfälliger. Grippe ist, wie Erkältung, eine Infektion der Atemwege, jedoch mit anderen Symptomen. Dieser Beitrag erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und Grippe, was du bei einer Grippe deines Kindes tun kannst, und wie du mit einem fiebernden Baby umgehst.

Was ist Grippe bei deinem Baby?

Grippe und Erkältung werden oft in einem Atemzug genannt, sind aber tatsächlich unterschiedlich. Grippe wird durch das Influenzavirus verursacht und tritt vor allem im Herbst und Frühjahr auf. Dein Kind kann sich durch Einatmen infizierter Luft oder durch Körperkontakt anstecken - ähnlich wie bei einer Erkältung.

Ist Grippe bei Babys ansteckend?

Grippe ist sehr ansteckend. Sie verbreitet sich schnell über Tröpfchen in der Luft und durch Kontakt mit Erkrankten. Kinder in Kita oder bei einer Tagesmutter haben ein höheres Risiko, da sich Grippe schnell verbreitet, wenn Menschen eng beieinander sind. Auch Speichel spielt eine Rolle - und Babys stecken bekanntlich gerne Spielzeug in den Mund und tauschen es untereinander.

Grippeepidemie

Haben viele Menschen gleichzeitig Grippe, spricht man von einer Epidemie: mindestens zwei Wochen in Folge mit 51 von 100.000 Menschen mit Grippesymptomen. Während einer Epidemie ist es nicht ungewöhnlich, dass auch dein Kind sich ansteckt - rund 30 % der Babys erkranken in dieser Zeit.

Symptome einer Grippe bei deinem Baby

Die Symptome ähneln denen einer Erkältung, nur etwas heftiger. Du erkennst sie an:

  • Laufender Nase
  • Starkem Husten
  • Schlechtem Appetit
  • Schüttelfrost
  • Fieber
  • Viel Weinen
  • Quengeligkeit
  • Erhöhtem Schlafbedürfnis

Was du nicht direkt siehst, aber auch dazugehören kann: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Halsschmerzen. Grippe ist in der Regel nicht gefährlich, aber sehr unangenehm für dein Baby. Da es noch nicht erzählen kann, was genau es fühlt, äußert sich Grippe vor allem in Weinen und Quengeligkeit. Behalte die Situation trotzdem im Blick: Es besteht ein geringes Risiko für Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

Grippe: was kannst du tun?

Grippe ist eine Virusinfektion - der Körper muss sie selbst überwinden, ein Medikament dagegen gibt es nicht. Ruhe ist das beste Mittel. Halte dein Kind am besten drinnen und lass es schlafen, wann immer es möchte. Um Austrocknung vorzubeugen, ist es wichtig, es extra trinken zu lassen: Wasser, aber zum Beispiel auch etwas mehr Ziegenmilch.

Um die Grippezeit zu verkürzen, kannst du außerdem:

  • Möglichst oft deine Hände und die deines Babys waschen - das hält Bakterien fern.
  • Dein Baby nicht zu warm anziehen. Auch beim Frieren sind luftige Baumwollkleidung oft die bessere Wahl; Frieren bedeutet nicht automatisch, dass deinem Kind kalt ist.
  • Die Heizung nicht zu hoch stellen - ein Zimmer mit maximal 20 Grad ist ideal.

Symptome lindern

Eine laufende Nase erleichterst du mit einem Nasensauger, damit dein Baby freier atmen und besser schlafen kann. Gegen Halsschmerzen und Husten gibt es spezielle Hustensäfte für Babys, die den Hals besänftigen und trockenen Husten lindern. Hat dein Kind Muskel- oder Kopfschmerzen? Paracetamol kann helfen - halte dich dabei immer an die auf der Packung angegebene Dosierung nach Alter und Gewicht deines Babys.

Wann hat ein Baby Fieber?

Fühlt sich dein Baby warm oder heiß an? Ein Thermometer gibt Klarheit. Am zuverlässigsten misst du rektal; ein elektronisches Thermometer zeigt die Temperatur genau an.

  • 37 °C = normale Körpertemperatur
  • 37,5 bis 38 °C = erhöhte Temperatur
  • 38 bis 40 °C = Fieber
  • ab 40 °C = hohes Fieber

Bei Fieber ist es wichtig, dass dein Baby ausreichend trinkt - biete häufiger die Brust an, oder etwas mehr Folgemilch oder Wasser. Kabrita Ziegenmilch eignet sich dafür gut; biete ruhig ein zusätzliches Fläschchen an.

Umgang mit einem fiebrigen Baby

Wie bei Grippe gilt: Erhöhte Temperatur oder Fieber ist an sich harmlos. Der Körper muss die Wärme selbst loswerden. Will dein Kind gerade nicht essen? Mach dir deswegen nicht zu viele Sorgen - verminderter Appetit ist bei Fieber normal. Wichtiger ist, dass es weiterhin gut trinkt, um Austrocknung zu vermeiden. Lass dein Baby außerdem ausreichend ruhen - das muss nicht im Bett sein, Tragen geht auch - und schenk ihm etwas mehr Aufmerksamkeit; du wirst merken, dass es das braucht.

Wann mit Fieber zum Arzt?

Wende dich an den Kinderarzt, wenn:

  • Dein Baby jünger als drei Monate ist.
  • Das Fieber länger als drei Tage anhält, ohne nachzulassen.
  • Dein Baby nicht trinken will.
  • Dein Baby sich übergeben muss, Durchfall bekommt oder die Hautfarbe sich verändert.
  • Dein Kind nach ein paar fieberfreien Tagen erneut (hohes) Fieber bekommt.
  • Dein Baby schwer atmet oder Atemnot hat.
  • Dein Kind teilnahmslos ist und sich schwer wecken lässt.
  • Dein Kind einen Fieberkrampf bekommt (Zucken und Strecken von Armen und Beinen).

Grippe und Fieber sind grundsätzlich harmlos. Du kannst wenig tun außer die Symptome zu lindern: gut ausruhen, viel trinken, und deinem Kind etwas mehr Zuwendung geben. Behalte die Situation trotzdem im Blick - bei manchen Grippeviren ist das Risiko einer Lungenentzündung oder anderer Komplikationen höher. Ist dein Kind nach zwei Wochen immer noch nicht grippefrei, geh in jedem Fall zum Kinderarzt.

Über diesen Beitrag

Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe über häufige Baby-Beschwerden. Die Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt, um junge Eltern zu unterstützen. Jedes Kind ist anders: Wende dich bei starken oder anhaltenden Beschwerden immer an deinen Kinderarzt oder die Vorsorgestelle.

Über Kabrita

Kabrita Flaschennahrung auf Ziegenmilchbasis verbindet milde niederländische Ziegenmilch mit einer modernen Rezeptur, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. So entsteht eine vollwertige Flaschennahrung, die wichtige Nährstoffe auf milde, freundliche Weise liefert. Kabrita wird vollständig in den Niederlanden aus niederländischer Ziegenmilch hergestellt.

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